Rückblick auf das Berichtsjahr

Bewaffnete Konflikte im internationalen Umfeld

Das Berichtsjahr war geprägt von anhaltenden und sich zuspitzenden Kriegen und Konflikten. Aktuelle Eskalationen führten zu zahlreichen Angriffen auf zivile Flughäfen, temporären Schliessungen von Flughäfen und Lufträumen sowie zu erheblichen Risiken für die Zivilluftfahrt.

Hybrider Krieg

Hybride Aktivitäten staatlicher oder staatsnaher Akteure gewannen im Berichtsjahr weiter an Intensität und Aktualität. Desinformation, Cyberangriffe, Spionage und Sabotage wurden gezielt eingesetzt, um westliche Staaten und ihre kritischen Infrastrukturen zu schwächen. Auch die Zivilluftfahrt war zunehmend betroffen und sah sich mit einer komplexer werdenden Bedrohungslage konfrontiert.

Terroristische Bedrohung

Die terroristische Bedrohung lag auch in diesem Berichtsjahr auf einem erhöhten Niveau, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten. Dies äussert sich in westlichen Ländern u.a. in einer Zunahme dezentral organisierter, teilweise hybrid gesteuerter Anschläge auf weiche Ziele, insbesondere jüdische und israelische Einrichtungen und Gewalttaten gegen Jüdinnen und Juden. Die Dynamik des Nahostkonflikts erhöht auch in der Schweiz nicht anders als in Gesamteuropa die Wahrscheinlichkeit solcher Gewalttaten. Die Bedrohung wird voraussichtlich nicht abnehmen, solange die militärische Eskalation im Nahen Osten anhält. Zwar blieb die Zivilluftfahrt in Europa und den USA von direkten Anschlägen verschont, rückte in der Propaganda jedoch erneut in den Fokus.

Jahresbericht Luftsicherheit 2025/26

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